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Was versteht man unter dem Bildungsplan für elementare Bildungseinrichtungen?

Seit August 2009 gibt es einen bundesländerübergreifenden Bildungsrahmenplan für elementare Bildungseinrichtungen. Die Pädagogen/-innen sind verpflichtet nach dem Bildungsplan zu arbeiten. Der Bildungsplan versteht sich als Orientierungshilfe für die Bildungs- und Erziehungsarbeit in vorschulischen Bildungsinstitutionen, in denen Kinder von der Geburt (im Regelfall ab dem ersten Lebensjahr) bis zum Schuleintritt gebildet, erzogen und betreut werden. Der Bildungsplan ermöglicht den Pädagogen/-innen die Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit entsprechend des eigenen pädagogischen Konzeptes unter Einhaltung von vorgegebenen Bildungsinhalten festzulegen. Bezüglich der didaktischen und methodischen Vorgangsweise gibt es keine Einschränkung, so dass dem Fachpersonal genügend pädagogischer Freiraum bleibt. Im Mittelpunkt des Bildungsplans stehen die Berücksichtigung der individuellen Unterschiede der Kinder, ganzheitliches Lernen und spielerische Lernformen.

Kinder haben ein Recht auf bestmögliche Bildung von Anfang an. Die Förderung der emotionalen, motorischen, sozialen und kognitiven Kompetenzen der Kinder steht im Mittelpunkt.