Seite Drucken

Was ist unter einer „Eingewöhnungsphase“ in einer vorschulischen Bildungseinrichtung zu verstehen?

Der Eintritt in eine Kindertagesstätte oder einen Kindergarten stellt nicht nur an das Kind, sondern auch an die Eltern neue Herausforderungen und Aufgaben. Manchen Eltern fällt es sehr schwer, ihr Kind den Pädagogen/-innen einer vorschulischen Einrichtung anzuvertrauen.
Je früher das Kind und die Eltern die Institution kennenlernen, desto besser ist dies für die Übergangsgestaltung. Bereits beim Erstkontakt kann ein klärendes Gespräch geführt werden, wie die Eingewöhnungsphase in der Einrichtung durchgeführt wird. Umfangreiche Angaben über die Familiensituation und über das Kind (Vorlieben, Abneigungen, Krankheiten usw.) erleichtert dem/der Pädagogen/-in die Gestaltung des Übertritts. Eltern sollten sich auch ausführlich über das pädagogische Konzept der Einrichtung informieren.
In den meisten vorschulischen Bildungseinrichtungen werden sogenannte „Schnuppertage“ angeboten und eine stundenweise Aufnahme des Kindes praktiziert. Günstig ist, wenn Eltern in der ersten Zeit das Kind begleiten und gemeinsam mit ihm die Räumlichkeiten der Einrichtung, den Tagesablauf usw. kennenlernen. Zudem können Eltern so feststellen, wie ihr Kind mit der neuen Situation umgeht und können bei auftretenden Schwierigkeiten sofort ein klärendes Gespräch mit dem/der Pädagogen/-in führen. Ein vertrauensvolles Miteinander zwischen Pädagogen/-innen und Eltern ist der Grundstein für eine gelingende Eingewöhnungsphase und für eine konstruktive Erziehungspartnerschaft zum Wohl des Kindes.